2005
+
MILLIONEN
Menschen sind weltweit von pAVK betroffen
Criqui MH, et al. (2015) / Fowkes FG et al. (2013)
Iliakalerkrankungen nehmen weltweit zu und können erhebliche klinische Folgen haben. Stenosen der Iliakalarterien sind häufig stark verkalkt. Die Behandlung iliakaler Läsionen kann mit Herausforderungen wie Stentmigration, Dissektionen oder Gefäßrupturen verbunden sein. Insbesondere TASC-D-Läsionen können als fokale, multisegmentale oder bilaterale Läsionen auftreten und stellen hohe Anforderungen an die Therapieplanung.
Iliakalerkrankungen im Fokus2005
+
MILLIONEN
Menschen sind weltweit von pAVK betroffen
Criqui MH, et al. (2015) / Fowkes FG et al. (2013)
1/31
aller pAVK-Patienten weist iliakale Läsionen auf
pAVK4
ist unterdiagnostiziert und unterbehandelt.
Olinic DM et al. (2018)
50%1
der symptomatischen pAVK-Fälle werden durch Erkrankungen der Iliakalarterien verursacht.
Zunehmende2
Zahl komplexer iliakaler Läsionen (TASC C und D) wird endovaskulär behandelt.
>40%3
der iliakalen PTA-Eingriffe verbleibt eine hämodynamisch relevante Reststenose.
1. Rossi, Michele, and Roberto Iezzi. "Cardiovascular and Interventional Radiological Society of Europe guidelines on endovascular treatment in aortoiliac arterial disease." Cardiovascular and interventional radiology 37.1 (2014): 13-25.
2. Leville, Christopher D., et al. "Endovascular management of iliac artery occlusions: extending treatment to TransAtlantic Inter-Society Consensus class C and D patients." Journal of vascular surgery 43.1 (2006): 32-39.
3. Ruggiero II, Nicholas J., and Michael R. Jaff. "The current management of aortic, common iliac, and external iliac artery disease: basic data underlying clinical decision making." Annals of vascular surgery 25.7 (2011): 990-1003.
4. Olinic, Dan-Mircea, et al. "Epidemiology of peripheral artery disease in Europe: VAS Educational Paper." International angiology: a journal of the International Union of Angiology 37.4 (2018): 327-334.
5. Criqui, Michael H., et al. "Lower extremity peripheral artery disease: contemporary epidemiology, management gaps, and future directions: a scientific statement from the American Heart Association." Circulation 144.9 (2021): e171-e191.
Bildquelle: Bolster Clinical Study
Die Wiederherstellung der arteriellen Durchgängigkeit ist ein wichtiger Schritt zur Stabilisierung der betroffenen Extremität und bildet die Grundlage für die weitere Behandlung.
Die endovaskuläre Behandlung iliakaler Verschlusskrankheiten gilt heute als sicheres und dauerhaftes Therapieverfahren. Sie wird häufig als Erstlinientherapie eingesetzt. Auch komplexe langstreckige sowie bilaterale iliakale Verschlüsse können endovaskulär behandelt werden und gehen mit hohen Raten einer Symptomverbesserung einher.
Bare-Metal-Stents zeigten über einen Nachbeobachtungszeitraum von 24 Monaten eine signifikant geringere Freiheit von Revaskularisationen der Zielläsion als beschichtete Stents.
Schwere Verkalkungen wurden als einziger unabhängiger Prädiktor für die primäre Offenheitsrate identifiziert und können die Dauerhaftigkeit von Bare-Metal-Stents beeinträchtigen. Für beschichtete Gefäßstents wurden hierbei Vorteile beschrieben.
Studien zu TASC-D-Läsionen berichten über niedrigere mittelfristige Offenheitsraten von Bare-Metal-Stents im Vergleich zu beschichteten Stents bei längeren Läsionen (> 6 cm) und längeren Okklusionen (> 3,5 cm).
1.Zeng, Chenlin, et al. "Covered stents vs bare metal stents for aortoiliac arterial diseases: a systematic review and meta-analysis." Journal of Endovascular Therapy 32.5 (2025): 1317-1325.
2. Li, Jialiang et al., Outcomes of covered vs bare metal stents for the treatment of aortoiliac occlusive disease Journal of Vascular Surgery, Volume 79, Issue 2, 330 – 338
3. Piazza, M. et al., Editor's Choice – Outcomes of Self Expanding PTFE Covered Stent Versus Bare Metal Stent for Chronic Iliac Artery Occlusion in Matched Cohorts Using Propensity Score Modelling, European Journal of Vascular and Endovascular Surgery, Volume 54, Issue 2, 177 – 185
"Da ein zunehmender Anteil langer, verkalkter und komplexer iliakaler Läsionen heute endovaskulär behandelt wird, kann es erforderlich sein, die Therapiewahl an die Anforderungen dieser anspruchsvolleren Anatomien anzupassen. In veröffentlichten Studien zeigten selbstexpandierende beschichtete Stents (Covered Stents, CS) im Vergleich zu Bare-Metal-Stents (BMS) verbesserte Offenheitsraten bei:"
Beschichtete Gefäßstents zeigten im Vergleich zu Bare-Metal-Stents über einen Nachbeobachtungszeitraum von 24 Monaten eine höhere Freiheit von Revaskularisationen der Zielläsion.
Höhere primäre Offenheitsraten bei langen Läsionen (> 6 cm) und langen Okklusionen (> 3,5 cm) im Zusammenhang mit TASC-D-Läsionen.2.
Verbesserte primäre Offenheitsraten bei TASC-D-Okklusionen mit > 75 % zirkumferenzieller Verkalkung.2.
1.Zeng, Chenlin, et al. "Covered stents vs bare metal stents for aortoiliac arterial diseases: a systematic review and meta-analysis." Journal of Endovascular Therapy 32.5 (2025): 1317-1325.
2. Li, Jialiang et al., Outcomes of covered vs bare metal stents for the treatment of aortoiliac occlusive disease Journal of Vascular Surgery, Volume 79, Issue 2, 330 – 338
3. Piazza, M. et al., Editor's Choice – Outcomes of Self Expanding PTFE Covered Stent Versus Bare Metal Stent for Chronic Iliac Artery Occlusion in Matched Cohorts Using Propensity Score Modelling, European Journal of Vascular and Endovascular Surgery, Volume 54, Issue 2, 177 – 185
Unbeschichteter Stent
Selbstexpandierender beschichteter Stent
EntdeckenBallonexpandierender beschichteter Stent
In der Bolster-Studie war eine erfolgreiche Wiedereröffnung des Gefäßes mit messbaren Verbesserungen der Lebensqualität assoziiert, gemessen anhand des WIQ.
Mehr erfahren
BD verpflichtet sich, Ihre personenbezogenen Daten zu schützen und sicher zu verarbeiten. Weitere Informationen darüber, wie wir Ihre personenbezogenen Daten schützen, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung und unser cookie-Richtlinie